Alle Jahre wieder das gleiche Spiel

So sieht unser Hund am Vorabend seines 12. Silvestertags aus. Während es draußen doppelwummst und knallt herscht im Hundehirn die Todesangst. Ja, unser Hund ist in dieser Hinsicht ein kleiner Psycho. Dennoch ist der Silvesterabend samt der Tage davor eine Tortur für Haus- und Wildtiere – und das ist bei weitem nicht das einzige Problem an dieser vermeitlichen Tradition.
Man muss sich das mal vorstellen, an jedem Bundesligaspieltag werden hunderttausende Euro Steuergelder für Polizeinsätze ausgegeben, tausende unbeteiligte schikaniert – „nur“ um eine handvoll pyrotechnischer Gegenstände zu finden.
Geichzeitig gilt für die gleichen Feuerwerkskörper zwischen dem 28. Dezember und Neujahr Narrenfreiheit.

„Geböllert“ werden darf regulär erst ab dem Silvesterabend bis in die frühe Neujahrsnacht. Diese Regeln werden faktisch nicht kontrolliert, weil unsere Ordnungskräfte, neben den üblichen Problemen, personell gar nicht dazu in der Lage sind. Da muss und wird sich etwas ändern.

Ein Kommentar zu „Alle Jahre wieder das gleiche Spiel

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  1. Oh mein Gott. Wir fühlen so mit euch. Meine Ronja (6 Jahre, aus Rumänien) hat das erste Silvester bei mir auch nur mit Panik, Todesangst und Chaos überstanden. Einfach furchtbar zu sehen, wie sehr die Tiere darunter leiden. Und gleichzeitig macht es mich unfassbar wütend.

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