In der Unterweser, zwischen Bremer und Bremerhaven, gegenüber der Stadt Brake liegt der Harriersand. Dieser ist heute die größte noch bestehende Weserinsel. Harriersand ist etwa 11 Kilometer lang und weist eine Fläche von 6 Quadratkilometern auf. Die größte Weserinsel Westlich der Insel verläuft der Hauptstrom der Unterweser. Dieser weist eine Breite von rund 700m auf.... Continue Reading →
Fanø: Wildreich
Trotz oder gerade wegen seiner Insellage ist Fanø wildreich. Wie für die friesischen Inseln und das Wattenmeer üblich, rasten und brüten, je nach Jahreszeit, Massen von Vögeln auf Fanø. In der Nordsee und auf den Sandbänken rundherum tummeln sich Seehunde und Kegelrobben. Doch auch an Land gibt es zahlreiche Wildtiere - wenn auch als Neoten,... Continue Reading →
Sønderho
Sønderho ist neben dem, wesentlich größeren, Hauptort Nordby das zweite Inseldorf. Die Ortschaft liegt am Südende von Fanø und gilt als eines der schönsten Dörfer Dänemarks. Noch im 19. Jahrhundert besaß Fanø die zweitgrößte Handesflotte Dänemarks - nur Kopenhagen war bedeutender. Aus dieser Zeit stammen die zahlreichen Fischerhäuser und Kapitätnsvillen die in Sønderho überwiegend erhalten... Continue Reading →
Wie auf dem Mars: Søren-Jessen Sand
Im Nordwesten von Fanø liegt die große Sandbank Søren-Jessen Sand. Dieser Hochsand wird bei normalem Hochwasser nicht überflutet, ist aber weitgehend vegetationsfrei. Gerade deshalb bietet die fast endlos erscheinende, fast konturlose Sandebene ein bizarres Bild. Man fühlt sich wie auf den Mars versetzt. Marslandschaft vor Fanø Der Søren-Jessen Sand hat sich in den letzten Jahrzehnten... Continue Reading →
Von Esbjerg nach Fanø
Esbjerg ist die fünftgrößte Stadt Dänemarks und der wichtigste dänische Hafen an der Nordseeküste. Große Bedeutung hat der Hafen vor allem für die Offshoreindustrie. Von hier aus werden sowohl die dänische Winparks, als auch die Öl- und Gasförderplattformen versorgt. Auch die Verschiffung von Windkraftanlagen für den Offshorebetrieb erfolgt von diesem Hafen aus - das hätte... Continue Reading →
Weserstrand Oberhammelwarden-Käseburg
Sommer, Sonne, Strand. Sobald die Temperaturen über 25° klettern strömt: am Wochende: Der halbe Norden in Richtung Küste. in den Sommerferien: Die halbe Republik in Richtung Küste An den wenigen Nordseestränden im Elbe-Weser-Dreieck an denen Hunde erlaubt und erwünscht sind (ich zähle mal an zwei Fingern ab Sahlenburg und Dorum) ist dann schnell Schluss mit... Continue Reading →
Robbeninsel im Dauerregen: Helgoländer Düne
Der Himmel weint. Es gießt in Strömen, nein es schüttet. Das beste Wetter für einen Besuch auf der Helgoländer Düne? Vielleicht! Viel habe ich gehört von der Düne und ihren Robben. Das schwärmen über diese kleine Insel hatte ich satt, ich musste selbst mal hin. Heute ist es soweit - endlich. Es gilt dem Wetter... Continue Reading →
Pottwalstrandung vor Duhnen
In den vergangenen Wochen strandete eine ganze Reihe von Walen, Pottwale an der Nordseeküste. Möglicherweise "verliefen" sich die Meeressäuger auf der Jagd nach Tintenfischen in die Nordsee. Aufgrund heftiger Stürme verloren die Tiere in dem flachen Randmeer die Orientierung und strandeten letztendlich im Wattenmeer wo sie verendeten. Außerdem fand man in den Mägen einiger untersuchter... Continue Reading →
Goldene Zeiten: Sonnenuntergang in Bremerhaven
Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Osten wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen… Nie? Jein. Für Deutschland stimmt diese Regel im weitesten Sinne, auch wenn die Sonne im Sommer eher im Nordwesten als im Westen untergeht (was mit der Neigung der Erdachse zu tun... Continue Reading →
Sizilien 2010
Im Gegensatz zu unseren, gemäßigten Breiten, beginnt der Sommer im subtropischen Mittelmeerraum deutlich früher, ist wärmer, trockener und dauert auch länger. Entsprechend gilt das Mittelmeer auch als Badewanne Europas. Warum also nicht den Sommerurlaub vorverlegen? In den späten Frühling, Ende Mai? Auch wenn ich vor knapp drei Wochen noch auf den Skiern gestanden habe. Gesagt... Continue Reading →
Am Riff von Schiermonnikoog – Sand in Bewegung
Der Westen und Osten von Schiermonnikoog wird von zwei riesigen Sandplaten geprägt. Das große, hohe Riff am Westende der Insel ist unüblich für die Kette der friesischen Inseln. Es ist landschaftlich besonders abwechslungsreich und beherbergt neben Sandbänken und jungen Dünen auch weite sumpfige Salzwiesen. Eindeichung der Lauwerszee und die Folgen Ende der 1960er Jahren wurde... Continue Reading →
Schiermoonikoog: Goldener Oktober
Der Oktober hat im Gegensatz zum grauen November die angewohnheit ein milder, farbenfroher Herbstmonat zu sein - der tiefstehenden Sonne und geringen Nebelneigung sei Dank. Am der niederländischen Nordseeküste fiel dieser Oktober - zumindest während unserer aufenthaltes auf Schiermonnikoog besonders goldig aus. Mal stürmisch, mal windstill und vor allem meist trocken und sonnig. Zwar fehlte... Continue Reading →
Juwel im Wattenmeer – Schiermonnikoog 2009
In meinem bisherigen Leben habe ich mehr als ein Dutzend Wattenmeerinseln in der Südlichen Nordsee, in drei Ländern besucht - es wäre vermutlich einfacher die aufzuzählen, die ich noch nicht betreten habe (unbewohnte außen vor). Da wären Marsch- und Geest- und Düneninseln sowie der roten Felsen Helgoland. Jede hat ihren eigenen Charme, einige einen ganz... Continue Reading →
Vom Klärbecken zum Naturparadies: Ümminger See
Der Ümminger See ist der kleine Bruder des weit größeren und bekannteren Kemnader Stausees. Er liegt im Südosten der Stadt und kann ebenso wie sein großer Vetter, Ölbachabwärts, an der Ruhr, mit dem romantischen Rauschen der A43 aufwarten. Ruhrpott eben. Klär und Setzbecken der Steinkohleindustrie Der Ümminger See misst etwa 10 Hektar und wurde einst... Continue Reading →