Vom Klärbecken zum Naturparadies: Ümminger See

Der Ümminger See ist der kleine Bruder des weit größeren und bekannteren Kemnader Stausees. Er liegt im Südosten der Stadt und kann ebenso wie sein großer Vetter, Ölbachabwärts, an der Ruhr, mit dem romantischen Rauschen der A43 aufwarten. Ruhrpott eben.

Klär und Setzbecken der Steinkohleindustrie

#Bochum Ümminger See
Am Ümminger See

Der Ümminger See misst etwa 10 Hektar und wurde einst als Absetzbecken für das Grubenwasser aus der Steinkohleförderung angelegt. Nach dem Ende des Bergbaus wurde der See zum Naherholungsgebiet und als Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz ausgebaut. Bei Starkregenereignisse gelangen so noch heute Abwässer in den See, so dass er immer noch eine gewissen Klärfunktion (was man ggf. auch riechen kann) hat. Auch für den Zu- und Abfließenden Ölbach.

Naherholungsgebiet und kleines Naturparadies

Heute ist der Ümminger See ein kleines Naturparadies – mit brütenden Reihern, Kormoranen und diversen Enten. Darüber hinaus halten Massen von Gänsen die umgebenden Wiesen kurz. Daneben dient er, mit diversen Spazierwegen und seiner Lage, mitten in der Stadt, auch als Naherholungsgebiet. Der Rundweg um den See misst etwa 2 Kilometer. Die Menschenmassen, die im Sommer die Ufer des Kemnader Sees unsicher machen, sucht man hier vergeblich. An diversen Orten, auf Stegen, Felsen und Wiesen kann man einfach die Seele baumeln lassen. Ich bin hier immer gern gewesen.


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