3-Länder, 3-Jahreszeiten-Alpentour

Endlich – die Sommerferienzeit nähert sich ihrem Ende und somit auch die Hauptsaison. Zuende ist die Zeit der Touristenmassen, zumindest in den meisten Ferienorten. Es kehrt Ruhe ein – meine liebste Urlaubszeit. Los gehts.

Am 22.06 machten Bremen und Niedersachsen den Anfang, am 11.09 ist in Bayern der letzte Ferientag. Durch Lobbyorganisationen der Tourismusindustrie künstlich gestreckt herschen in Deutschland praktisch 3 Monate lang Sommerferien – fast oder praktisch bis in den Herbst hinein – Prost!

Als Sommer-Wander-Seentour geplant entwickelte sich die Reise, je näher der Termin rückte, mehr und mehr zur Herbstour – Der September sollte sich nach Jahren mal wieder von seiner kalten und nassen Seite zeigen. Zwischenzeitlich wurden sogar Schneeketten gefordert, was die ein oder andere Planänderung erforderlich machte. Die Winterausrüstung blieb nämlich, dummerweise, daheim. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Akt 1 – Ötztal

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Anfahrt Ötztal/Oberggurgl (Kartendaten © Geobasis-DE/BKG (© 2009), Google)

Samstag, 09. September; Das erste Ziel ist das Tiroler Ötztal, Talort Obergurgl. Fast 1000 Kilometer gilt es bis hierher zurückzulegen. Quer durch Deutschland, quer durch den Dauerregen bis in den letzten Winkel des Ötztals, welches hier bereits Gurgler Tal heißt. Unterkunft ist eine Ferienwohnung am Rande von Obergurgl, einem kleinen, hochgelegenen Wintersportort der außerhalb der Skisaison praktisch ausgestorben ist.


2017-09-10_OBG02Wintergruß aus dem Ötztal

Eigentlich hatte ich mir spätsommerliches Wetter zum Wandern gewünscht – es kam anders…

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Sonntag, 10. September; Wir bewohnen eine nette kleine Ferienwohnung am Ortsrand mit Blick ins Grüne. Das Wetter spielt zunächst garnicht mit, es ist kalt und nass, teilweise schneits es sogar bis zum Talboden. Gut das unser Vermieter Partner der „Ötztal-Premium-Card“ ist. In dieser Karte sind allerhand „Attraktionen“ des Ötztals inkludiert, so dass uns auch bei diesen Wetterverhältnissen nicht langweilig wird.


2017-09-10_GRF01Schlechtes Wetter gibt es nicht…

Ein verregneter Tag im Spätsommer – vielleicht eher Frühwinter. Aktivitäten im freien ist kaum zu Denken…

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2017-09-10_STUB01 Wasser Marsch am Stuibenfall

Oberhalb vom Umhausen liegt der Stuibenfall. Der höchste Wasserfall Tirols.

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2017-09-10-GSK01Die ewige Baustelle – Sölden & Gaislachkogel

Sölden ist bei weitem der bekannteste Wintersportort im Ötztal. Das hat seinen Preis.

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Montag, 11. September; Endlich bessert sich das Wetter. Die Temperaturen ziehen leicht an – sogar die Sonne blitzt ab und an zwischen den Wolken hervor. Wandertag.


2017-09-11-10 Hohe Mut Highlands

Die Hohe Mut, ein 2.653m hoher „Grashügel ist vielleicht das schönste Wandergebiet des Gurgler Tals.

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Akt 2 – Osttirol – Großglockner

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Anfahrt Lienz & Großglockner Hochalpenstraße (Kartendaten © Geobasis-DE/BKG (© 2009), Google)

Dienstag, 12. September; Weiter gehts. Wieder mal ist das Wetter umgeschlagen, erneut schneit es bis ins Tal. Unsere Absicht, über das Timmelsjoch zu fahren zerschlägt sich schnell. Zwar versuchen wir es bis zur Mautstation, hier lässt man uns aber, wie erwartet, ohne Winterausrüstung nicht durch. Wir müssen einen großen Umweg, durch das Ötztal, an Innsbruck vorbei und über den Brennerpass fahren. Auch die Strecke von Brixen nach Lienz zieht sich. Da aber auch auf der Alpensüdseite Dauerregen angesagt ist, geht das in Ordnung. Zwischenzeitlich schneit es sogar.

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Schneetreiben auf dem Weg nach Hochgurgl.

2017-09-12_L01 Lienz – Hauptstadt Osttirols

Lienz ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Ostirol.

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Mittwoch, 13. September; Heute steht die Großglockner-Hochalpenstraße auf dem Zettel, eigentlich nur Mittel zum Zweck, die Befahrung ist nötig um zum Pasterzen-Gletscher zu gelangen. Der Fußweg von Heiligenblut aus, wie ihn einst der Kaiser zurücklegte, ist uns zu lang. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Wir hoffen die Straße ohne Winterausrüstung befahren zu können.


2017-09-13_GG01 Großglockner-Hochalpenstraße

Der Weg ist das Ziel und das gilt auf der Hochalpenstraßen mehr denn je. Spektakuläre Aussicht ist hier garantiert.

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2017-09-13-P12 Garnicht so ewiges Eis: Pasterze

Heute wie damals ist die Pasterze der größte und längste Gletscher Österreichs sowie der Ostalpen.

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Akt 3 – Von Kärnten nach Südtirol

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Von der Großglockner Hochalpenstraße geht es zurück zur Brennerautobahn, dann über Bozen zum Mendelpass (Kartendaten © Geobasis-DE/BKG (© 2009), Google).

Mittwoch, 13. September; Nach dem Besuch am Pasterzengletscher ist unser Tagesziel das Hotel Penegal oberhalb des Mendelpasses. Das Hotel ist schlecht ausgeschildert und die Fahrt zur Passhöhe, dann zu Hotel zieht sich ziemlich. Erst in der Dämmerung erreichen wir das Ziel.


Penegal_02 Mendelpass – Penegal

Der Penegal liegt etwas ab vom Schuss. Das hauseigene Skigebiet hat längst den Kampf gegen den Klimawandel verloren.
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Akt 4 – Über Bozen ins Vinschgau

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Vom Mendelpass ins Vinschgau. (Kartendaten © Geobasis-DE/BKG (© 2009), Google).

Donnerstag, 14. September; Vom Mendelpass ist es nur ein Katzensprung ins Überetsch. Eigentlich liegt er unmittelbar darüber. Hier machen wir einen „kurzen“ Morgen Spaziergang – die 3-Burgen Wanderung bei Missian in Hocheppan. Am Nachmittag statten wir das Südtiroler Landeshauptstadt und Ötzi, im Archäologischen Museum einen Besuch am. Anschließend fahren wir weiter zu unser Unterkunft in Tabland.


2017-09-14-Missian08 3-Burgen Wanderung

Das kleine Bauerndorf Missian ist bekannt für seine drei Schlösser bzw. Burgen.
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2017-09-14BZ1Der Eismann

Im warmen Spätsommer 1991 schmolzt sein Körper aus dem vermeintlich ewigen Eis. Über 5.000 Jahre lag er dort begraben – Ötzi, der Eismann.
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2017-09-15-MeranerHoehenweg12 Meraner Höhenweg

Der Wanderweg umrundet die Texelgruppe einer Strecke von fast 100km. Wir haben lediglich einen kurzen Abschnitt begangen.

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2017-09-15_Tabland_00 Tabland – Ein Stück heile Welt

Tabland ist ein kleines Dörfchen im Südtiroler Vinschgau. Weitab von Stress & Lärm kann man hier die Seele baumeln lassen.

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2017-09-16_SchlossJuval00 Schloss Juval – Wächter des Schnalstals

Hoch über dem Eingang des Schnalstals thront das Schloss Juval. Die mittelalterliche Burg ist heute Heimat von Reinhold Messner.

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Akt 5 – Von Sütirol durchs Egadin zum Comer See

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Vom unteren Vinschgau, über den Ofenpass, durch das Engadin zum Lago di Como

2017-09-17_Silvaplana_See_Engadin00 Oberengadiner Seenplatte

Zwischenstop malerischen Oberengadin. Rund um St. Moritz ist das Geld Zuhause, zumindest mit Nebenwohnsitz…

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2017-09-17_Engadin_Nationalpark
Unterwegs im Schweiter Nationalpark nahe dem Ofenpass.

2017-09-19_Domaso_Como00 Lago di Como: Domaso

Nach dem Abstecher ins Oberengadin erreichen wir  wieder die Alpensüdseite. Unser Tagesziel war Domaso am Comer See

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2017-09-18_Comer_See_Bellagio06 Über den Comer See nach Bellagio

Nach dem Frühstück, am Anleger vonDomaso beschlossen wir spontan nach Bellagio  zu fahren – dort wollten wir sowieso hin…

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2017-09-19_Domaso_Como06

Akt 6 – Vom Comer See zum Reschensee

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2017-09-19_Berninapass_00 Passo Bernina

Auf dem Rückweg, von Domaso am Comer See zu unserem nächsten Ziel, dem Reschensee, queren wir diesmal nicht den Malojapass, sondern fahren via Tirano über den Bernina. weiterlesen


2017b Morteratsch-Gletscher: Nach dem Sommer 2017

Auf dem Weg vom Berninapass in Richtung Inntal war, wieder einmal, ein Fotostop am Morteratschgletscher nötig. Der Eisriese hat, wie im Frühjahr nicht anders erwartet, auch in vergangenen Sommer stark gelitten. weiterlesen


Akt 7 – Vom Reschensee zum Schloss Fernsteinsee

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2017-09-21-SchlossFernsteinsee01 Schlosshotel Fernsteinsee

Wer wollte nicht schon immer mal schlafen wie ein König? Noch dazu in einem echten Schloss – mit Geschichte. All jenen bietet sich hier die Gelegenheit dazu. weiterlesen


2017-09-22-Fernsteinsee04 Naturperle Fernsteinsee

Unterhalb des Fernpasses finden sich eine Reihe glasklarer Bergseen, einer schöner als der andere. Das größte Gewässer auf der Südseite des Passes ist der Fernsteinsee. weiterlesen


….wird fortgesetzt

 

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