Zwischenstop, im rauhen, aber malerischen Oberengadin. Rund um St. Moritz ist das Geld Zuhause, zumindest mit Nebenwohnsitz und vermutlich eher im Winterhalbjahr. Im Frühherbst präsentiert sich die Nobelskiorte rund um die Engadiner Seen eher verlassen, ja ausgestorben. Man könnte sich fragen ob hier noch Hunde gegessen werden – aber soweit ich weiß ist zumindest dies heute vorbei. Inzwischen sind es vermutlich eher die letzten Einhörner, im Blattgoldmantel versteht sich.

Nichsdestotrotz, der Geldadel siedelt nicht umsonst an dieser Stelle. Die Kulisse ist märchenhaft, trotz einiger Bausünden. Ein Naturjuwel. Das breites Hochtal ist gespickt mit glasklaren Seen umgeben von den höchsten Gipfeln der Ostalpen. Im Winter finden sich hier einige der bekanntesten Skigebiete der Alpen, unter anderem auch das an der Diavolezza. Schon jetzt, Mitte September sind die Gipfel bis weit hinunter schneebedeckt. Selbst im Tal weht ein eisiger Hauch, die Temperaturen sind mit kaum 5°C eher spätherbstlich. Glücklicherweise ist der Malojapass nicht fern – das Tor zum Süden.
Weiter gehts.

Reiseübersicht:
3-Länder, 3-Jahreszeiten Alpentour
Als Sommer-Wander-Seentour geplant entwickelte sich die Reise, je näher der Termin rückte, mehr und mehr zur…