Nach dem Spülgang: Skifahren auf der Postwiese

Vor 10 Jahren:

Postwiese-Neuastenberg: Wintercomeback nach dem großen Spülgang Nachdem das Winter Wonderland des Sauerlandes durch einen Wetterumschwung nach dem Jahreswechsel in eine Spülküche verwandelt wurde, kehrt nun erst einmal der Winter zurück. Zwar ohne messbaren Neuschnee, dafür aber mit Frost. Da doch ein recht beachtlicher Teil der Altschneedecke, bis zu ein halber Meter, den Spülgang überlebt hat, drehen sich auch noch einige Skilifte. In den Hochlagen sogar ein bedeutender Teil.
Den Auftakt eines verlängerten Skiwochenendes im Hochsauerland, nach dem Ende der Weihnachtsferien, bildet daher die Neuastenberger Postwiese.
Bereits auf der Anfahrt kommen uns massenhaft Rückreisende entgegen – gut zu erkennen an Dachboxen und auswärtigen Nummernschildern. In der Gegenrichtung herscht dagegen freie Fahrt, so soll es sein. Das Ende der Ferien bedeutete jedoch nicht nur eine Rückkehr zum Normalzustand was die Wartezeiten an den Liften angeht, sondern leider auch eine Änderung der Wetterlage zu Ungunsten der Pistenverhältnisse.
Allein am Kahlen Asten sind in den letzten Tagen knapp 50cm Schnee verschwunden – bei Temperaturen bis 5° und gleichzeitig hohen Niederschlagsmengen. Was dies für die meist deutlich tiefer liegenden Abfahrten bedeutet hat, kann sich jeder selbst ausmalen. Trotzdem konnten an der Postwiese sogar die Naturschneeabfahrten „überleben“, mehr oder weniger zumindest.
Waren die Abfahrten durch den nächtlichen Regen noch recht, zeugte eine dünne, maximal 2cm dicke Neuschneedecke vom am Morgen erfolgten, wenn auch kurzfristigen, Wetterumschwung, zurück zu winterlichen Temperaturen. Im Tagesverlauf machte sich dies auch im Pistenzustand bemerkbar, indem die Pisten zunehmend härter wurden. Zumindest an den steileren, unbeschneiten Hängen sind die Spuren des Tauwetters nicht zu übersehen. Durch die nur mehr dünne Schneedecke kommt hier Gras und Dreck zu Vorschein. Leider sind an der Postwiese , mit Ausnahme des Osthangs und des kurzen Tenne-Steilbahngs, alle anspruchsvolleren Hänge unbeschneit.
Trotz aller Widrigkeiten war es jedoch ein toller Skitag. Die Obere Postwiese und der Westhang sind tolle Carvinghänge, am Osthang kann man so richtig Gas geben und an den Steilhängen wartet die eine oder andere (kurze) Herausforderung.
Auch wenn die Schneebedingungen nicht die besten waren  – ohne Wartezeiten lohnt es sich dennoch ins Sauerland zu fahren.

Titelbild: Osthang Kanonenrohr bzw. Heini-Pape-Hang – die Paradestrecke auf der Postwiese im Skidorf Neuastenberg.


siehe auch:

3 Kommentare zu „Nach dem Spülgang: Skifahren auf der Postwiese

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  1. Als am „Tor zum Sauerland“ Geborene, überfällt mich gerade das Heimweh nach den sauerländischen Bergen…. Und als leidenschaftliche Skifahrerin, die aber nach dem Beinbruch nicht wieder auf die Ski steigt, erfasst mich riesige Trauer, angesichts der verlockenden Pisten…
    Danke für die schönen Bilder.

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