Für die nächsten Tage ist Durbuy unsere Urlaubsheimat. Eine winzige Stadt im Tal der Ourthe, am nordwestlichen Rand, der hier bereits zahmen Ardennen. Von Durbuy hatten wir zuvor noch nicht etwas gehört, gilt mit nur 400 Einwohnern als die kleinste Stadt Belgiens. Was wir nicht wussten, Durbuy ist ein echter Touristenmagnet – sozusagen Belgiens Phantasieland, nur ohne Pappmaché und ohne Achterbahnen . Jährlich soll es 1,5 Millionen Touristen in die Stadt ziehen – nur 700.000 weniger als Island in einem Jahr besuchen. Wahnsinn!
Titelbild: „Von den Felsen im Norden der Stadt bietet sich ein toller Blick über Durbuy in das Tal der Ourthe. Links das Dorfzentrum, vorne Rechts die Kirche „L’église Saint-Nicolas“, darüber das „Château de Durbuy.“
Auf einen Bummel durch Durbuy
Der mittelalterliche Stadtkern von Durbuy lädt bei Tag und Nacht zum Bummeln ein – denn die gepflasterten Gassen mit ihren kleinen Geschäften, die historische Bausubstanz machen echt was her. Das die auf einem Felsen trondende Burg, das Chateau de Durbuy nicht zu besichtigen ist, stört nicht weiter. Es ist die Kulisse und das Ambiente, die Durbuy zu etwas besonderem machen. Sobald die Sonne untergeht und die meisten Gäste verschwunden sind, sogar zu einem romantischen Ort.
Die Kehrseite des Tourismus, rund um den Stadtkern liegen große Parkflächen für Autos und Biker – aber das lässt sich leicht verschmerzen, denn im Zentrum bekommt man davon nur wenig mit. Eine Stadt mit Menschen ist besser als eine Geisterstadt, auch optisch.
Insgesamt hat uns Durbuy sehr überrascht. Gerade im Frühling präsentierte Städtchen sich das Städtchen mit frischen Grün und war noch nicht zu überlaufen. Langsam werden wir zu Belgien Fans!
siehe auch:
- Durbuy auf VisitArdenne (extern)








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