Das was die Sturmflut zurücklässt: Nach der Sturmserie

Die jüngste Sturmflutserie hat nicht nur an der Küste für spektakuläre Wasserstände gesorgt. Auch im Binnenland ist reichlich Regen gefallen. Die Dürre des Sommers 2018, die in tieferen Bodenschichten noch immer nicht beendet ist, nähert sich ihrem Ende. Der Februar 2020 wird in Bremerhaven als der nasseste seit Beginn der modernen Aufzeichnungen eingehen. Doch auch an den Deichen haben die Stürme ihre Spuren hinterlassen. Nicht in Form von Schäden – dafür waren die Wasserstände zu niedrig, aber in Form von Treibgut.
Überall am Deich liegen Unmengen von Treibsel, hauptsächloch Schilf und Gräser und Holz, teilweise auch mit Plastikmüll durchsetzt. Von weitem sieht es aus wie ein riesiger Misthaufen. Das Strandgut wird in Kürze aufwändig eingesammelt und anschließend verbrannt.  Die organischen Materialien würden ansonsten anfangen zu faulen, die Grasnarbe des Deiches schädigen und diesen so angreifbar machen. Einstmals bildeten diese Treibguttepiche, in naturbelassenen Bereichen tun sich das noch heute, die Basis für Strandwälle, Dünen und damit auch ganzen Inseln.

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