Ski Arlberg: St. Anton – Ganz schön hässlich

Das Zentrum des Skizirkus‘ Arlberg ist sicherlich St.Anton. Internationaler geht es in Österreich kaum. Überall hört man Englisch (sogar mit amerikanischen Akzent), Französisch und diverse Skandinavische Sprachen. Der Arlberg ist sehr schneesicher, bietet das größte Skigebiet Österreichs und hat auch abseits der präparierten Pisten einiges zu bieten – am Berg wie im Tal. Am Tag und in der Nacht. Die Kehrseite, das Gebiet ist extrem hochpreisig und in der Saison teils überlaufen. Dazu gesellt sich ein ziemlich verbautes Dorf samt der typischen Begleiterscheinungen einer wichtigen Alpenquerung. Straßen, Strommasten & künstlicher Alpenkitsch.
St. Anton ist ein ziemlich hässlicher Ort. Gleiches gilt meiner Meinung nach für die unmittelbar am Ort anschließenden Teile des Arlberg-Skigebietes. Gampen und eine Etage darüber: Kapall.
Das Skigebiet liegt unmittelbar nördlich von St.Anton und zieht sich an dessen gesamter Nordseite entlang, mit mehreren Einstiegspunkten. Eigentlich bietet eigentlich alles was das Skifahrerherz begehrt, eigentlich wenn man die Hässlichkeit ausblenden kann.
Das Gebiet an sich ist durchaus abwechslungs- und aussichtsreich – allerdings voll und überwiegend nicht besonders ansehnlich. Die Pisten schnell aufgefahren, teilweise kommt auch schon der Untergrund durch. Für ein Gebiet dieser Preisklasse ein NoGo. Dazu kommt, hier fehlt jetzt die Objektivität, das Wetter. Im Regen wirkt das Gebiet noch trister als ohnehin. Ein Lichtblick ist das Après Ski. Auch wenn es etwas teurer zugeht als in den Hütten von Schladming oder Obertauern. Der typische Aprèsski-Schlager ist hier eine Randerscheinung. Natürlich laufen auch hier die größten Partyhits, allerdings nicht in der gewohnten Taktung und in einigen Hütten durchsetzt mit Live-Musik. Grund ist sicher das internationale Publikum. Toll ist die Lage an den Pisten. Die meisten Locations tummels sich rund um den Moserwirt, der wohl bekanntesten Aprèsskihütte am Arlberg. Gute 100m Höhenmeter oberhalb von gilt es nach der Feierei noch den Weg über verbuckelte Pisten ins Tal zu finden – eine Mordsgaudi.

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