Feuer Frei auf der Postwiese

Nachdem es mir gegen Mittag im Skiliftkarussell zu voll geworden war, wechselte ich nach Neuastenberg  Auch hier hatten die Betreiber zur Saisoneröffnung ein ordentliches Angebot an geöffneten Pisten versprochen

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Blick von der Tenne auf den Westhang der Postwiese im Skidorf Neuastenberg.

Die wenigen Kilometer von Winterberg nach Neuastenberg waren schnell zurückgelegt. Nach kurzen sorgenvollem Blick auf die Dicht an Dicht stehenden PKW an der Bundesstraße bog ich links ab in Richtung Parkplatz an der Kirche/Dorfwiese. Jetzt musste ich noch auf mein Glück hoffen, denn der Parkplatz ist zum einen kostenlos (im Gegensatz zu den Parkflächen an der Bundesstraße) und liegt zum anderen mitten im Skigebiet – ist gar per Dorfabfahrt direkt in dieses Eingebunden. Hier macht das Skidorf seinem Namen übrigens alle Ehre.

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Die Einfahr in das Kanonenrohr am Osthang der Postwiese.

Im Gegensatz zum Winterberger Skiliftkarussell liegen im Skidorf Neuastenberg fast alle Hänge Südseitig, heisst, bei diesem Wetter in der Sonne (wenn nicht gerade der Kunstschneenebel den Himmel verdunkelt).
Wie erhofft hielten sich die Wartzeiten in Grenzen. Ich stand höchstens mal einige Minuten an der Talstation des Osthangliftes, ansonsten kaum der Rede wert. Geöffnet waren leider nicht alle Anlagen, lediglich der Hauptteil des Gebietes, heisst Ost- und Westhang sowie die Obere Postwiese und der Übungslift an der Tenne waren in Betrieb. Der Pistenzustand, war tageszeitbedingt natürlich nicht mehr jungfräulich. Die Einfahrt in das Kanonenrohr fuhr sich dank andauernder Beschneiung mäßig bis grausig, der Westhang war akzeptabel, die Obere Postwiese perfekt. Steine fanden sich auf der Dorfabfahrt und am unteren Westhang. Alle verfügbaren Schneeerzeuger waren im Einsatz – was mir nicht ganz so gut gefiel, auch wenn es verständlich ist. Da die Temperaturen inzwischen angestiegen waren, um die -2°, erzeugten die Schneekanonen eher nassen Schnee was sich auf der Piste durch stumpfe Stellen deutlich bemerkbar machte. Nach rund einem Dutzend Liftfahrten habe ich mich wieder aus Neuastenberg verabschiedet. In Summe, bei dem Angebot, eher schlechtere Verhältnisse als in Winterberg , dafür aber leerer.

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