Skifahren: Abschied vom Alten Kitzsteinhorn

Ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch, azurblauer, wolkenloser Himmel, Sonnenschein vom Morgengrauen bis zum Abendrot. Das perfekte Wetter um zum letzten mal in diesem Winter die Skistiefel zu schnüren.

Früjahrsskilauf am Schmiedingerkees

Kapruner Gletscher, Kitzsteinhorn

Schon aus der Ferne grüßt das Kitzsteinhorn ins Salzachtal. Praktisch das gesamte Skigebiet ist vom Tal aus zu sehen – ehe die steilen Wände des Kapruner Tals die Sicht blockieren. Kurz hinter dem namensgebenden Dorf ist dann auch dieses zu Ende. Mit der Gondel geht es dann weitere 2.000m in die Höhe. Zum Langwiedboden, am Fuß des Skigebietes oder gleich bis zum Gletscher.

Gletscherskigebiet bei Zell am See.
Kitzsteinhorn (links) und praktisch das gesamte Gletscherskigebiet rund um das Schmiedinger Kees vom Talboden, bei Zell am See aus gesehen.

Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn

Das Schmiedingerkees ist der einzige, für den Wintersport erschlossene, Gletscher im Bundesland Salzburg. Dreizehn Gondel-, Sesselbahnen und Skilifte erschließen ein mittelgroßes Skigebiet zwischen 2.930 und 1.980m Seehöhe, dessen oberer Bereich auf dem Gletschereis des Schmiedinger Kees liegt. Hinzu kommen zwei Zubringergondeln aus dem Tal, eine Talabfahrt gibt es nicht, sowie zwei Liftanlagen zu Aussichtsplattformen unterhalb des Gipfels auf 3.030m. Das Panorama nach Norden ist jedoch auch von den Pisten aus grandios. Der Blick auf den Zeller See und das Salzsachtal, fast 2.000m unterhalb ist einzigartig.

Blick vom Kapruner Gletscher nach Zell am See.
Das Panorama vom Gletscherplateau ins 2.000m tiefer gelegene Salzachtal ist einfach nur gewaltig.

Gewaltiges Panorama

Das Gebiet wurde und wird mit kapazitätsstarken und komfortablen Anlagen ausgebaut, derzeit wird der komplette Gletscherbereich umgestaltet. Auch deshalb ist das Skigebiet sehr gut besucht, sogar im Frühjahr. Hier und da wirkt es leider etwas verbaut, manchmal surren gleich mehrere Liftanlagen nebeneinander. Der Kessel um den Schmiedingergletscher bietet allerdings auch keinen Raum zur Ausbreitung. So wird der zur Verfügung stehende Raum zumindest optimal ausgenutzt. Die ein oder andere Pisten wird dadurch auch doppelt und dreifach durch Liftanlagen bedient. Kleine Sektoren ohne sichtbare Infrakstruktur gibt es nur in der unteren Etage.
Die toll präparierten, abwechslungsreichen Pisten lassen sich bequem an einem Tag abfahren, denn wirklich riesig ist das Skigebiet nicht. Neben den für Gletscherskigebiete typischen Carvingautobahnen sind die Pisten an der Kristallbahn, zum Langwiedboden und die Gletscherseeabfahrt meine persönlichen Highlights. Sie sind lang, breit, weder zu schwer oder zu leicht und bieten ein abwechslungsreiches Terrain.

Maurergletscherlift am Kitzsteinhorn.
Blick vom Maurergletscherlift zum Alpincenter. Hier oeben wartet die steilste Abfahrt im Gletscherbereich. Von hier oben wirkt das Skigebiet etwas verbaut.

Aussichtsplattform und Gipfelwelt 3000

Im Verbindungsstollen, zwischen Gipfelstation und südlicher Aussichtsplattform, der sogenannten „Gipfelwelt 3000“ findet sich eine sehenswerte Ausstellung über die Hohen Tauern, der Alpen-Untergruppe, in welcher sich das Kitzsteinhorn befindet.
Da die südliche Plattform, nur von hier sieht man zum Großglockner und den höchsten Tauerngipfeln, sowieso ein muss ist, wird man hier zwangsläufig vorbeikommen.

Galerie


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