Rauschen und Tropfen: Tauwetter und Dauerregen im Helletal

Dauerregen und starkes Tauwetter boten uns nur wenig Antrieb das warme und trockene Haus zu verlassen. Da aber auch der Kühlschrank halbwegs bestückt sein muss, gerade im Urlaub und bei diesem Wetter mussten wir ohnehin noch ins Winterberger Ortszentrum. Ironischer Weise liegt das hiesige Einkaufszentrum genau neben dem Einstieg in den Schluchten und Brückensteig, dem tief eingeschnittenen Helletal. Schon im letzten Jahr, waren wir hier, bei ähnlichem, aber trockenerem Wetter unterwegs. Nun wollten wir uns die Schlucht einmal bei feuchterer Witterung ansehen, denn – aus allen Richtungen fließen, ja schießt das Schmelz und Regenwasser in das tiefe und schmale Kerbtal. Dabei bilden sich einige sehenswerte Kaskaden, Wasserfälle und Sturzbäche.
Die größten Kaskaden bilden sich im kleinen Seitental unterhalb der Orkestraße, am Südhang des Dumel. Hier bildet sich, teilweise durch zugeleitetes Oberflächenwasser, der temporär höchste Wasserfall des Sauerlandes. In mehren Kaskaden überwinden die Wassermassen hier auf 50m Fließstrecke die gleiche Anzahl an Höhenmetern. Damit übertrifft die Fallhöhe die des eigentlich größten Wasserfalls im Sauerland, der Plästerlegge, um mehr als das doppelte. Ein feuchtes Spektakel für das sich auch der Mühevole Auf- und Abstieg, durch Matsch und über rutschige Felsen und Stufen, mehr als lohnt.


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