Spieljoch: Im Zillertal ganz vorne

Vom Massentourismus noch weitgehend verschont findet sich gleich am Anfang des Zillertals das Skigebiet Spieljoch Fügen. Während die alltäglichen Besuchermassen weiter talaufwärts strömen um dort Hänge und Pisten zu bevölkern, bieten die weitläufigen Abfahrten am Spieljoch reichlich Platz um sich auszutoben.

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Spieljochbahn

Von Fügen aus geht es mit der altehrwürdigen Spieljochbahn 1.225 Höhenmeter hinauf zum namensgebenden Gipfels. Ein Grpßteil des Skigebietes befindet sich in einer weiten, toll kuppierten Almmulde, welche abwechslungsreiche Abfahrten ermöglicht. Im oberen Bereich surren zwei Schlepplifte und die Hauptanlage, eine 3er-Sesselbahn. Im unteren Teil findet sich eine 6er-Sesselbahn mit herrlich breiter Piste.
Zurück zum Ausgangspunkt führt die mehr als 5 Kilometer lange Talabfahrt. Auf der anderen Seite des die Almmulde begrenzenden Grates bietet eine weitere Gondelbahn, samt sportlicher Abfahrt, Anschluss an ein Busshuttle in Richtung Hochfügen und das Skigebiet Hochzillertal.

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Mittelschwere Abfahrt zur Mittelstation der Spieljochbahn. Unterhalb das nebelverhangene Zillertal.

Breite Abfahrten – wenig Andrang

Doch warum lassen die Massen das Skigebiet links liegen? Ist es zu klein? Sind die Aufstiegshilfen zu betagt? Vermutlich ist beides, wobei, Tagegästen sollte hier wirklich nicht langweilig werden. Auch die Lifte sind nicht so langsam oder unkomfortabel als das die Leute gleich weglaufen würden. Aber, höher, schneller und weiter ist heute die Devise. Es zählt nicht mehr der Genuss, es zählt die Masse. Doch der vermutlich gewichtigste Grund ist der Ticketverbund Spieljoch-Hochfügen-Hochzillertal. Skipässe für das Spieljoch sind nur im Verbund mit dieser Skiarena zu haben. Der Tageskartenpreis ist mit 51,50€ viel zu hoch für ein Skigebiet dieser Größenordnung. So fahren Tagesgäste meist vorbei während sich die Übernachtungsgäste über viel Platz auf den Pisten freuen.

Galerie

Ab dem Sommer 2017/2018 wird das Spieljoch einer Frischzellenkur unterzogen. Zunächst wird die Gondelbahn durch eine modernere und leistungsfähigere Anlage ersetzt. Ein Jahr später folgt ein Ersatz der 3er Sesselbahn. Außerdem ist geplant, eine Verbindungsgondel zum Skigebiet Hochfügen/Hochzillertal zu realisieren.

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