(Corona)Sommerurlaub in der Heimat: Vom Harz in die Sächsische Schweiz

Der Sommer 2020, eigentlich das ganze Jahr, standen und stehen unter den Zeichen der Corona-Pandemie. Nichts ist sicher, alles ist ungewohnt – aber Reisen ist nicht verboten. Da es sich aufgrund der Umstände gebietet keine Auslandsreisen zu unternehmen – auch im Hinblick auf eine oft undurchsichtige Stornopolitik und die sich stetig verändernde Lage, blieben wir in Deutschland. Unser Land hat viel zu bieten, wir kennen bei weitem nicht jede Region, jede Ecke. Also – gesagt getan. Wir haben gute zwei Wochen verplant. Zunächst geht es zum Wandern und entdecken in und an den Harz, anschließend weiter ins Leipziger Neuseenland und schließlich ins Elbsandsteingebirge, in die Sächsische Schweiz. Ein schöner und abwechslungsreicher Sommerurlaub in Gegenden, die uns bislang noch unbekannt waren. Wir haben viele schöne Erinnerungen gesammelt. Anbei ein Überblick.


Wildgehege Moritzburg
Das Wildgehege liegt fußläufig zum Schloss Moritzburg, im Jagdgebiet der ehem. sächsischen Herrscher. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist der Tiergarten öffentlich zugänglich. Nach dem Wende wurde erhielt es seine heutige Gestalt. weiterlesen

Schloss Moritzburg
Das Schloss Moritzburg, bei Dresden, ist durch seine vier Türme einzigartig und kommt dem Begriff eines Märchenschlosses nahe. Häufig diente es als Filmkulisse – am bekanntesten sicher im Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. weiterlesen

Abschied von der Sächsischen Schweiz
Für unseren letzten Urlaubstag in der haben wir uns nichts besonderes vorgenommen. Wir fahren und schlendern ein wenig durch die Gegend, dabei sind wir unter anderem auf dem Aussichtsturm in Rathmannsdorf gestoßen. Hauptziel war das malerische Bad Schandau. weiterlesen

Aussichtsturm Rathmannsdorf
Oberhalb von Bad Schandau befindet sich ein Aussichtsturm. In 15m höhe bietet sich ein Rundumblick, der nahezu die gesamte Sächsische Schweiz umfasst. Viele Gipfel und Berge sind nur aus der Distanz in ihrer ganzen Schönheit sichtbar. weiterlesen

Baustelle Elbflorenz Dresden
Von der Sächsischen Schweiz, ist es nur ein Katzensprung nach Dresden. Die Stadt ist nach Leipzig, die zweitgrößte Stadt Sachsens und der neuen Bundesländer. Berühmt berüchtigt ist die Stadt für seine historische Altstadt. weiterlesen

Über den Rauensteingrat
Heute steht eine kleine, aber spektakuläre Wanderung an. Die Begehung des Rauensteingratwegs. Uns erwartet eine etwa 7,5km lange Rundwanderung, ~350 Höhenmeter Auf- und Abstieg, etliche Stufen und Leitern sowie wahnsinnige Tiefblicke. weiterlesen

Durchs Kirnitzschtal zum Kuhstall
Von Bad Schandau aus geht es tiefer in die Sächsische Schweiz. Vom Kurpark aus fahren wir mit der Kirnitzschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall. Anschließend wandern wir zum Kuhstall, einem eindrucksvollen Felsentor. weiterlesen

Über die Elbe nach Bad Schandau
Der eindrucksvollste Weg durch das Elbsandsteingebirge führt über das Wasser. Mit dem Schiffen der Sächsischen Dampfschifffahrt über die Elbe. Von Wehlen, fahren wir durch das Durchbruchstal ins Herz des Nationalparks, nach Bad Schandau. weiterlesen

Morgengrüße aus Wehlen
Nach einem kurzem aber heftigen Schauer endet der Tag. Gerade als die Sonne hinter den Hügeln versinkt bildet sich im Dämmerlicht über dem Elbtal ein großer, vollständiger Regenbogen in gedämpften Pastelfarben. Eine bunte Brücke über die Elbe. weiterlesen

Tiefblicke an der Bastei
Das Elbsandsteingebirge ist für seine bizarren Felsformationen bekannt. Diese haben ihm die Bezeichnung Sächsische Schweiz eingebracht. Einer der markantesten, Felsen der Region, ist die Bastei, die atemberaubende Ausblicke ermöglicht. weiterlesen

Wehlen an und über der Elbe
Das Hauptziel des Sommerurlaubs ist die Sächsische Schweiz. Zeit zum Erholen, für kurze und lange Wanderungen in eindrucksvoller Kulisse und natürlich und nicht zuletzt, um eine Ecke Deutschlands kennenzulernen in der wir bisher nie gewesen sind. weiterelesen

Sächsische Riviera – Leipziger Neuseenland
In großen Teilen des Leipziger Südraums wurde und wird Braunkohle im Tagebau abgebaut. Die Folge ist riesige Bergbaufolgelandschaft. Viele ehemalige Tagebaue wurden inzwischen rekultiviert, eine Seenplatte ensteht. weiterlesen

Klimakiller Braunkohle
Braunkohle war in der ehemaligen DDR der mit Abstand wichtigste Energieträger. Sie wurde zum Heizen, zur Stromerzeugung und in der Industrie genutzt. Noch heute wird in Deutschland rund ein Viertel des Stroms durch die Verbrennung von Braunkohle erzeugt. weiterlesen

Vernarbte Erde
Das Mitteldeutsche Revier ist eine der drei Braunkohleregionen in Deutschland. Noch heute wird dort Kohle gefördert. Über 50.000 Menschen verloren ihre Heimat. Bis knapp 2040 soll die Erde weiter ausgebeutet werden, weitere Devastierungen von Ortschaften sind geplant. weiterlesen

Thale: Hexentanzplatz & Bodeschlucht
Der Sommer gibt noch einmal Gas – es ist heiß. Vor uns liegt eine lange aussichtsreiche und sehr abwechslungsreiche Wanderung: Von Thale auf den Hexentanzplatz, durchs Kästental zur Bode, schließlich zurück durch die Bodeschlucht. weiterlesen

Wandern auf dem Teufelsmauerstieg
Im nordöstlichen Harzvorland erhebt sich ein rund 20km langer, von schroffen Sandsteinfelsen gekrönter Höhenzug. Die sagenumwobene Teufelsmauer. Das Gebiet um die Teufelsmauer ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland. weiterlesen

Welterbestadt Quedlinburg
Ich behaupte geographisch ziemlich bewandert zu sein – trotzdem war mir die Quedlinburg, am Nordrand des Harz‘ kein Begriff. Umso überraschter war ich, dass die Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und eines der größten Flächendenkmale in Deutschland ist. weiterlesen

Von Bad Harzburg zur Rabenklippe
Erster Akt unserer diesjährigen Sommertour, die unter dem Motto „Quer durch Mitteldeutschland „ steht, ist eine Wanderung im Harz. Von Bad Harzburg auf den Burgberg, weiter zur Rabenklippe mit dem Luchsgehege und schließlich via Molkenhaus und den Ettersklippenweg zurück nach Bad Harzburg. weiterlesen

6 Kommentare zu „(Corona)Sommerurlaub in der Heimat: Vom Harz in die Sächsische Schweiz

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    1. Es ist auf jeden Fall mal etwas ganz anderes und unerwartetes (im weitesten Sinne). Die Seenplatte ist ja schließlich ganz neu ;-). In der Lausitz ist ebenfalls so ein „Neuseenland“ in der Entstehung begriffen. Ab Mitte des Jahrhunderts dann auch im Rheinischen Braunkohlerevier. Die Seen dort werden mehrere hundert Meter tief sein und mehr Wasser beinhalten, also jeder andere, vollständig in Deutschland liegender See.

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      1. Ich mag solche Renaturierungsmaßnahmen sehr v.a. aus Naturschutzgründen. Da kann sich wieder allerlei ansiedeln. Wird definitiv von mir besucht werden 😊

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      2. Die Maßnahmen sind auf jeden Fall gelungen, die Seen wunderschön.
        Traurig ist nur, dass wir nicht in der Lage sind die Folgen der Verbrennung zu renaturieren. Wenn man die gewaltigen Löcher sieht, wird einem überhaupt erst einmal bewusst, was für gigantische Mengen an CO2 wir in die Luft gepustet haben.

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  1. Die Harzorte kenne ich alle gut und habe mich direkt dahin zurück versetzt gefühlt 🙂 Auch einige Orte in der Sächsischen Schweiz kenne ich. Trotzdem sind da noch viele Sachen, die mir nichts sagen – wozu die Bilder aber wunderschön aussehen!

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