Donauturm: Essen über den Dächern von Wien

Der Donauturm wurde 1964 anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau im Donaupark errichtet. Inzwischen ist er eines der Wahrzeichen der Stadt sowie mit 252 Meter Höhe das höchste Gebäude ganz Österreichs.
Das Highlight ist, neben der spektakulären Aussicht,  aber wohl das Drehrestaurant in 170 Metern Höhe – und genau deshalb sind wir heute Abend hier.

Der schwankende Turm

Per Aufzug geht es in einer knappen Minute hinauf zum Restaurant – ziemlich langsam! Normalerweise geht es schneller, denn Aufgrund des starken Windes schwankt der Turm doch merkbar hin und her, wie ein Schiff. Deshalb kann der Lift, dessen Gläsernes Dach einen Blick in das Turminnere gewährt, „nur“ mit 2,5m/s fahren (normal sind 6,10m/s). Das schwanken des Turms ist durchaus bemerkbar, etwa vergleichbar mit einer ruhigen Fahrt nach Helgoland – also nichts was uns Fischköppe aus der Ruhe bringt.

Das kulinarische Dach Wiens

Das Restaurant ist schnell erklärt, ein runder Raum mit ausschließlich Fensterplätzen und gigantischer Aussicht, in der Mitte das Treppenhaus mit der Restaurantinfrastruktur. Die Speisen werden übrigens nicht im Turm zubereitet, sondern gelangen über den Lift vom Keller in das über 170m höher gelegene Restaurant.
Dazu dreht sich das Restaurant langsam um den Turm, einmal in 28 Minuten. So verändert sich das Panorama stetig und man bekommt trotzdem keinen Drehwurm.
Die Restaurant bietet die typische Wiener Küche zu normalen Preisen und mit toller Aussicht. Lediglich die Aufzugfahrt (mit 14,50€ pro Person recht happig) kommt oben drauf – aber es lohnt sich.

Nächtlicher Ausblick auf Österreichs Hauptstadt

Die große Frage die wir uns (noch immer) stellen ist, wann ist die Aussicht von Donauturm am besten? Am Tag? Wenn die Stadt und Umgebung am besten sichtbar ist? Oder in der Nacht, wenn Wien funkelt und Leuchtet? Da wir nur im Dunkeln oben waren, ist die Frage nicht abschließend zu klären. Sicher ist jedoch, das Panorama ist phänomenal. Sicher ist aber auch, wenn die Fenster auf der Aussichtsplattform besser entspiegelt wären, wäre sie im dunklen besser – zumindest müsste man nicht mit dem Gesicht an der Scheibe kleben. Das der Außenbereich, entweder wegen Dunkelheit, oder des starken Windes gesperrt war kommt leider noch hinzu. Wie auch immer, der Besuch des Donauturms samt Restaurant, war für uns ein ganz besonderes Erlebnis.


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