Skiurlaub & Massentourismus: Auf in die Mega-Skischaukel

Der diesjährige Winterurlaub steht an. Das Ziel, die Mega-Ski-Schaukel Serfauss-Fiss-Ladis. Ein Bindestrichgebiet, ein echtes Massenskigebiet. Noch vor ein paar Jahren habe ich bei Erwähnung des Gebietes mit den Augen gerollt. Jetzt fahre ich hin, freiwilliger Gruppenzwang – und ganz ehrlich, so sehr ich die kleinen Skigebiete auch mag, für eine ganze Woche braucht es dann doch etwas mehr Beschäftigung – mit all den Nachteilen die solche Riesengebiete mit sich bringen. Die Große Frage – ist es dass Wert? Wie groß muss ein Skigebiet eigentlich sein?

Pro & Contra Riesenskigebiet

Vergangene Winterurlaube, etwa in Schladming, St.Anton oder dem Zillertal habe ich, aus skifahrerischer Perspektive, nicht in bester Erinnerung – mit Ausnahme der noch weit größeren Sella-Ronda Ski-Region in den Dolomiten. Am besten gefallen haben mir, aus dem Blickwinkel eines einwöchigen Skiurlaubs, meist die mittelgroßen Skigebiete. Etwa Obertauern, das Kleinwalsertal oder die Reschenpassregion, um mal ein paar Beispiele zu nennen. Warum? Für viele Gäste ist die Skigebietsgröße das entscheidende Kriterium. Entsprechend wachsen die ohnehin schon großen Skischaukel weiter – vor allem durch Verbindungen mit kleineren, Nachbarskigebieten. Da es aber meist um den reinen Zusammenschluss geht, ist die Qualität der Verbindungspisten, sofern überhaupt welche entstehen, kaum von Belang. Die Masse zählt. Entsprechend häufig ist man dann auf reinen Verbindungspisten unterwegs, wo sich der Skipaß in Grenzen hält.
Die Anziehungskraft der großen ist gewaltig, was zur Folge hat, dass die Gebiete eigentlich immer gut besucht und ausgelastet sind. Da es aber immer Pistenabschnitte gibt, die jeder Gast befahren muss um zu einen bestimmten Punkt im Skigebiet- oder nach Hause zu kommen, sind viele Hänge oft sehr ausgefahren, oft schon in der Früh – das gefällt mir überhaupt nicht.

#Zugspitzblick Fernpass Blindsee 2020
Blick zum Wettersteingebirge mit der Zugspitze vom Rasthaus Zugspitzblick knapp unterhalb der Fernpasshöhe.

Den Massen hinterher

Wie immer, abgesehen vom Vorjahr, machte ich vorab noch eine kleine Vortour durch drei kleinere Skigebiete. Den Anfang machte die Skischaukel Berwanger Tal in der Tiroler Zugspitzarena, anschließend ging es über den Fernpass nach Hochimst, anschließend weiter zum Venet und schließlich nach Fiss, wo ich zur Gruppe stoße.

Übersicht:


(1) Klimasau Skiurlaub?

(3) Skischaukel Berwang-Bichlbach

(4) Am Fernpass – Zugspitz- und Blindseeblick

(5) Hochimst – Skifahren, aber richtig!

(6) Am Venet, Wächter des Inntals

4 Kommentare zu „Skiurlaub & Massentourismus: Auf in die Mega-Skischaukel

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  1. Wer kennt das nicht, den Parkplatz „Zugspitzblick“ ! Obligatorisch wird der auch von mir immer angefahren wenn es Richtung Süden geht. Toller Blick auf die Zugsspitze !!

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      1. ja genau der Fernsteinsee ein stück weiter vom Zugspitzblick ! Herrliche Gegend die Parkplätze aber auch sehr überlaufen mit Wohnwagen und Wohnmobile im Sommer !

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